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Kanadas Nationalparks

Wer an Kanada denkt, hat unweigerlich das Bild von endlos scheinenden Wäldern, tiefblauen Seen und schneebedeckten Berggipfeln vor Augen. Kaum ein anderes Land wird so sehr mit der Schönheit seiner unberührten Naturlandschaften in Verbindung gebracht wie Kanada – und angesichts von 44 Nationalparks und mehr als 100 Provincial Parks, die in etwa genauso groß sind wie die Nationalparks, ist dies nicht weiter verwunderlich.

Insbesondere Westkanada hat sich zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber und Aktivurlauber entwickelt, die in den Rocky Mountains oder den Coast Mountains wandern, radfahren, klettern, bergsteigen, oder aber in den zahlreichen Seen und Flüssen Kanu fahren, angeln oder Raftingtouren unternehmen wollen.

Angesichts der großen Anzahl an Nationalparks fällt die Entscheidung schwer, welche Naturreservate man während seiner Kanada-Rundreise entdecken will. Bei vielen gilt der Westen Kanadas als das schönste, was der nordamerikanische Staat zu bieten hat. Denn in den Provinzen Yukon Territory, British Colombia und Alberta liegen die die ältesten und einige der größten Nationalparks Kanadas. Im Einzelnen sind dies etwa die Nationalparks Wood Buffalo, Jasper und Banf in der Provinz Alberta, die Nationalparks Kuana und Ivvavik im Yukon Territory sowie der Glacier Nationalpark, der Pacific Rim Nationalpark und der Mount Revelstoke Nationalpark in British Colombia.

Als der älteste Nationalpark Kanadas wurde der Banff-Nationalpark bereits 1885 unter Schutz gestellt, da bei Arbeiten an der Canadian Pacific Railway eine heiße Quelle entdeckt wurde. Um die Region vor Ausbeutung zu schützen, wurde sie kurzerhand zum Naturschutzgebiet und ein paar Jahre später zum Nationalpark erklärt. Später ernannte die UNESCO den Banff-Nationalpark zusammen mit drei weiteren Nationalparks und weiteren Provincial Parks als die Canadian Rocky Mountain Parks zum Weltnaturerbe.


Der älteste Nationalpark Kanadas: Banff-Nationalpark

Heute bildet der Banff-Nationalpark die Heimat zahlreicher Tier- und Vogelarten, darunter Grizzly- und Schwarzbären, Wapitis, Wölfe und Luchse. Zudem wird er jährlich von über fünf Millionen Besuchern bevölkert, die sich in seinen malerischen Landschaften mit schneebedeckten Gipfeln, dichten Nadelwäldern, zahlreichen Bergseen und Flüssen. Magisch angezogen werden die Besucher etwa von dem berühmten Lake Louise mit Luxushotel, dem Bow River, dem Peyto Lake mit seinem leuchtend türkisfarbenen Wasser, dem Moraine Lake im Tal der Zehn Gipfel und dem imposanten Johnston Canyon.


Der größte Nationalpark in den Kanadischen Rocky Mountains: Der Jasper-Nationalpark

Wahrlich aus dem Bilderbuch entsprungen scheint der 1907 gegründete Jasper-Nationalpark zu sein, der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe ernannt und zugleich der größte Nationalpark in den Kanadischen Rocky Mountains ist. Er besticht unter anderem mit dem größten See der Rocky Mountains, dem Maligne Lake samt fotogener Spirit Island, den atemberaubenden Sunwapta und Athabasca Falls, dem Columbia River, die heißen Bergquellen von Miette, dem Glacier Skywalk und zwei größeren Gletschern, den Athabasca-Gletscher und den Columbia Icefields. Eine imposante Bergkulisse mit schneebedeckten Gipfeln, aus der der Mount Columbia mit 3.747 Metern Höhe herausragt, sowie dichte Kieferwälder und weitläufige Bergwiesen sind ebenfalls allgegenwärtig.


Der exotische Nationalpark: Der Pacific Rim Nationalpark

In British Colombia erstreckt sich auf Vancouver Island der Pacific Rim Nationalpark entlang der Westküste. Zwischen den Orten Tofino und Port Renfrew gelegen teilt er sich in die drei Bereiche Long Beach, West Coast Trail sowie den dazwischen liegenden knapp 100 Broken Group Islands der Bucht Barkley Sound ein, welche sich zwischen den Orten Ucluelet und Bamfield befindet und für zahlreiche Fisch- und Vogelarten eine Heimat bietet.

Die meisten der rund eine Million Besucher pro Jahr zieht es jedoch an den Long Beach, an dem sich breite Sandstrände ausbreiten und eine imposante Regenwaldlandschaft, wie sie nur in wenigen gemäßigten Klimazonen auf der Erde zu finden ist, auf zahlreichen Wanderwegen erkundet werden will. In den Monaten März und Oktober kommen zudem viele hierher, um die vorbei ziehenden Grauwale zu beobachten. Zudem können in den ruhigen Buchten hin und wieder auch Orcas gesichtet werden.

Bei dem West Coast Trail handelt es sich um eine anspruchsvolle Wanderroute, die durch Regenwälder, Sumpfgebiete, über Felsen und Steilklippen führt und mit herrlichen Aussichten und Sehenswürdigkeiten wie den Tsusiat Falls besticht. Der ursprünglich für Schiffsbrüchige angelegte West Coast Trail wurde mittlerweile zu einem Wanderweg ausgebaut. Zum Schutze der Natur darf er aber nur von 52 Wanderern pro Tag genutzt werden. Wer anspruchsvolle und schwierige Wanderwege schon gemeistert hat, wird für diese Route etwa 7 Tage benötigen.

Einige spezialisierte Reiseveranstalter bieten 20- bis 30-tägige Rundreisen durch die oben genannten kanadischen Nationalparks an, die natürlich auch Ausflüge in die Zivilisation vorsehen, etwa in die sehenswerte Küstenstadt Vancouver, Banff, Lake Louise und Jesper, welche über die legendäre Panorama-Route Icefields Parkway miteinander verbunden sind. Weitere spannende Urlaubsideen für Nordamerika bietet Urlaubsreise24.de.

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